Island im Winter(9): dampfende Bäche im Hengill-Gebiet

Bei nach wie vor Superwetter machen wir heute einen Ausflug ins Hengill-Geothermalgebiet. In der Morgendämmerung machen wir uns auf den Weg und legen am Ketil-Krater eine kurze Pause ein um den Sonnenaufgang über der verschneiten Hochebene zu beobachten. Dann geht es weiter an Hveragerdi vorbei ins Hengill-Gebiet. Schon von Weitem sieht man an vielen Stellen weiße Dampfsäulen aufsteigen, die Dichte an heißen Quellen ist enorm.

Wir wandern einfach ein Stück in die Landschaft hinein in Richtung eines warmen Wasserfalls, der etwa 3km entfernt liegen soll (gar so weit gehen wir bei der bissigen Kälte aber nicht). Auf dem verharschten Schnee lässt es sich gut laufen und vereinzelte Fußspuren weisen uns den Weg. Immer entlang einem dampfenden Bachlauf führt uns der Weg den Hang hinauf. Die Aussicht über das Tal ist grandios, aber irgendwann ist dann doch Zeit, wieder umzukehren. Nach einer kurzen Rast an exponierter Stelle, wo uns der schneidende Wind schnell vertreibt, machen wir uns also wieder an den Abstieg.

Jetzt, wo die Sonne den Horizont schon fast berührt und der Wind aufgefrischt hat, merken wir erst, wie kalt es eigentlich ist. Wie gut, dass uns zu Hause ein heißes Bad erwartet!

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