Packrafting in Finnisch-Lappland (15)

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Weiterfahrt bis zur Insel Korkia-Maura vorgenommen. Doch als wir die geschützte Südseite unserer Insel verlassen bläst uns ein kräftiger Wind aus Norden entgegen. Jeder Paddelschlag kostet wahnsinnig viel Kraft und dennoch kommen wir fast nicht vom Fleck. Jede kleine Paddelpause resultiert darin, dass man meterweit rückwärts getrieben wird. So hat das keinen Zweck! Zwischen Felsen am Ostufer der Insel Nunnarosaari beratschlagen wir, was zu tun ist. Wir entscheiden uns, es noch auf der anderen Inselseite zu versuchen, vielleicht sind wor dort vor dem Wind besser geschützt. Aber auch dort bläst uns der Wind direkt ins Gesicht. An einer kleinen Bucht mit wunderschönem Sandstrand beenden wir daher unsere Etappe.

Wir richten das Lager ein, sammeln Feuerholz und warten auf besseres Wetter. Doch auch am nächsten Tag weht der Nordwind mit unverminderter Stärke. Wir machen das beste draus, halten ein Feuer am Laufen, spielen und erkunden. Zum Glück ist kein Mangel an Brennholz vorhanden, da das ganze Ufer entlang in dem geschützten Bereich zwischen Uferlinie und Vegetation große Mengen an Treibholz liegen.

Ein vorbeifahrender Fischer sieht uns auf der Insel, macht kehrt und fährt auf den kleinen Sandstrand zu. Neugierig gehen wir ihm entgegen. Er gestikuliert zum Himmel (das schlechte Wetter), zeigt auf die Kinder, öffnet seine Box und holt zwei Fische heraus, die er uns schenkt.

Wow, immer wieder erleben wir hier in Finnland solche Freundlichkeit!

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