Packraften in Finnisch-Lappland (1)

Nachdem uns unsere letztjährige Kanutour in Südfinnland so gut gefallen hatte, wollen wir dieses Jahr wieder nach Finnland fahren. Nach langem Überlegen fällt unsere Wahl auf den fluß Ivalojoki, der mit einigen Stromschnellen bis II+ oder III durch die Wildnis finnisch Lapplands fließt und dann in den Inarisee mündet.

Nach langer und intensiver Vorbereitung geht es am 10.08. los, erst nach Helsinki und am nächsten Tag weiter nach Kittilä, wo unser Taxi schon auf uns wartet. Nach einem kurzen Einkaufsstop fahren wir über staubige Pisten, an dem einen oder anderen Rentier vorbei, bis kurz vor das kleine Dörfchen Ivalon Matti. An der Brücke über den Ivalojoki lassen wir uns absetzen, laden unsere Sachen aus und dann sind wir allein – das Abenteuer beginnt.

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Erst einmal suchen wir einen geeigneten Zeltplatz und werden im lichten Uferwald schnell fündig. In der bereits vorhandenen Feuerstelle machen wir erst einmal ein kleines Feuer, sammeln ein paar Rotkappen und bereiten eine leckere Pilzpfanne zu.

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Der Nachmittag und Abend vergeht mit Vorbereitungen für den nächsten Tag.

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Bei lockerer Bewölkung und annähernder Windstille lernen wir auch schon kennen, was uns die ersten Tage unserer Reise am meisten quälen wird: Millionen kleinster Stechfliegen (Midges, No-See-ums, Knotts… wie auch immer man sie nennen mag) umschwirren uns und malträtieren uns mit schmerzhaften Bissen.

Nur in der Nähe des Feuers oder in Bewegung ist es auszuhalten. Wir ziehen unsere Kopfnetze an und flüchten früh ins Zelt, wo wir nach einem langen Tag erschöpft einschlafen.

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